Laupheim und seine jüdische Geschichte
Die Welden und Judenaufnahmen

Jüdisches Leben

NS-Zeit in Laupheim

Die Familie Steiner und Kilian von Steiner

Friedrich Adler - Jugendstilkünstler

Carl Laemmle - Gründer Hollywoods

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NS-Zeit in Laupheim

Die Propaganda der Nationalsozialisten schuf eine Fassade des schönen Scheins. Sie blendete viele. Begeistert von der propagierten Volksgemeinschaft übersahen auch zahlreiche Laupheimer, dass die Rassenideologie der Nationalsozialisten auf Menschenverachtung fußte und zu Krieg und dem Ende der Laupheimer Judengemeinde führte.

Beim ersten Auftreten von Nationalsozialisten in Laupheim 1923 stieß ihr Antisemitismus noch auf Gegenwehr. Aber unmittelbar nach der Machtübergabe an Hitler am 30. Januar 1933 begann der schrittweise Ausschluss aller Juden aus dem gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben. Die Kontakte zu den christlichen Nachbarn brachen mehr und mehr ab. Der Rückgang der Steuereinnahmen aus jüdischen Betrieben bewirkte in der Gemeinde eine schwere wirtschaftliche Krise.

Nach 1933 konnten 126 jüdische Laupheimer noch ins Ausland entkommen. Die verbliebenen jüdischen Bürger wurden 1941-1942 in Konzentrations- und Vernichtungslager deportiert. Nach dem letzten Transport im August 1942 hörte die jüdische Gemeinde in Laupheim auf zu existieren. 62 jüdische Laupheimer wurden verschleppt und ermordet. Nur zwei überlebten.

Bei dem verordneten Pogrom 1938 wurde auch die Laupheimer Synagoge zerstört.

Tora-Krone

Tora-Krone und zwei Rimmonim mit Brandspuren aus der Laupheimer Synagoge

 

Laupheimer Synagoge

Ehemalige Synagoge in Laupheim

 

"Ein leuchtendes Fanal..." [PDF]

 

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